Seit 1987 Hersteller und Exporteur von elektronischen Geräten für Veterinärmedizin, Tierzucht, Landwirtschaft und Milchindustrie.

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FAQ

Sammlung von Antworten auf häufig gestellte Fragen

  1. Wie kann die korrekte Funktion und Einstellung des Gerätes überprüft werden?
  2. Wie sollte das Gerät gesäubert werden?
  3. Arbeitet das Gerät auch im Falle einer problematischen Hündin?
  4. Kann das Gerät auch nach der Deckung angewendet werden?
  5. Wie kann man erkennen, dass die Sonde an der richtigen Stelle ist?
  6. Nach Einführung der Sonde erhalte ich ein anderes Ergebnis, wenn ich ohne Veränderung der Lage der Sonde erneut die Messtaste drücke.
  7. Ich erhalte zufällige, hohe Messwerte – warum?
  8. Alle Messungen zeigen sehr geringe Werte an (nicht mehr als 150 oder 200 usw.) – warum?
  9. Warum treten Unterschiede zwischen Messungen am Morgen und am Abend auf?
  10. Wie oft sind die Messungen vorzunehmen?
  11. Kann ich die gesamte Prozedur selbst ausführen?
  12. Wird meine Hündin Schmerzen verspüren?
  13. Nach welchen Regeln funktioniert das Gerät – geht es hierbei um die Messung der Temperatur?
  1. Wie kann die korrekte Funktion und Einstellung des Gerätes überprüft werden?
    • Das Gerät an der freien Luft einschalten (auf dem Display soll die Anzeige „0 1“ erscheinen),
    • Kochsalzlösungen mit verschiedener Konzentration vorbereiten, die Sonde in die Lösung eintauchen und überprüfen, ob das Gerät auf die Änderung des Salzgehalts reagiert. Nach der Herausnahme der Sonde aus der Lösung muss die Anzeige für ca. 30 Sekunden weiterhin auf dem Display sichtbar sein (Natürlich muss der Einschalter die gesamte Zeit über gedrückt bleiben.)
    • Während der Tests sicherstellen, dass die Elektroden sauber sind. Keine Testmessungen durchführen wenn auf dem Display die Anzeige „LO BAT” (geringe Batterieladung) erscheint. In diesem Falle die Batterie austauschen.
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  2. Wie sollte das Gerät gesäubert werden?

    Der Detektor muss vor und nach jeder Messung desinfiziert werden. Eine vorsichtige und genaue Reinigung und Desinfizierung des Gerätes sind die wichtigsten Bedingungen seiner korrekten Funktion. Es sind immer Desinfektionsmittel in der vom Produzenten angegebenen Konzentration zu verwenden, da es sonst zu Reizungen der Scheide kommen kann. Um dies zu verhindern, muss das Gerät vor jeder Anwendung gesäubert werden. Die Lösung des Desinfektionsmittels muss unmittelbar vor der erneuten Nutzung des Detektors zubereitet werden. Die besten Desinfektionsmittel sind Hibiscrub, eine Lösung aus Dettox, Savlon oder jedes andere Desinfektionsmittel für veterinärmedizinische Zwecke. Es muss die Oberfläche der Sonde mit der Lösung abgewischt werden, danach die Sonde genauestens mit Wasser abspülen, abtrocknen und in die Verpackung legen.

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  3. Arbeitet das Gerät auch im Falle einer problematischen Hündin?

    Probleme bleiben Probleme. Selbstverständlich kann das Gerät nicht die Reproduktionsprobleme einer Hündin lösen. Es kann keine unfruchtbare Hündin in eine fruchtbare Hündin verwandeln. Es ist aber ein weiteres Gerät, dass die Durchführung von Fortpflanzungsprogrammen erleichtert. Der Apparat kann auch zu Hause verwendet werden, wodurch er einen Besuch beim Tierarzt sowie teurere und für das Tier unangenehmere Tests verhindert. Es kann eine Scheinläufigkeit erkannt werden, da in diesem Falle die abgelesenen Werte nicht steigen. Auch im Falle einer sogenannten „stillen Läufigkeit“ kann genau der Gipfelpunkt bestimmt werden.

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  4. Kann das Gerät auch nach der Deckung angewendet werden?

    Ja – dies sollte keinen ungünstigen Einfluss haben.

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  5. Wie kann man erkennen, dass die Sonde an der richtigen Stelle ist?

    Die Sonde muss bis zu einem leichten Widerstand eingeführt werden, der auftritt, wenn sie den Gebärmutterhals erreicht. Dies geschieht nach der Einführung von ca. 3/5 der Sonde (d.h. drei Zoll im Inneren und zwei Zoll von außen sichtbar). In dieser Lage befindet sich der Sondenkopf in einem Bereich, der die größte Menge Schleim enthält, was das Erreichen einer genauen und maßgeblichen Ablesung garantiert. In Abhängigkeit von der Größe der Hündin kann dies Lage leicht variieren. Außerdem ist bei einigen Hündinnen der Gebärmutterhals in der Anfangsphase des Zyklus erweitert, wodurch bei der Einführung der Sonde kein oder fast kein Widerstand fühlbar ist. Trotzdem gilt weiterhin die Faustregel hinsichtlich der Einführung von 3/5 der Länge der Sonde.

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  6. Nach Einführung der Sonde erhalte ich ein anderes Ergebnis, wenn ich ohne Veränderung der Lage der Sonde erneut die Messtaste drücke.

    Der wahrscheinliche Grund dafür ist eine Temperaturveränderung. Die Temperatur hat Einfluss auf die Messergebnisse. Wenn die Sonde länger in der Scheide gehalten wird, dann erwärmt sich das Gerät und die nachfolgenden Messungen geben höhere Ergebnisse. Zuverlässiger sind Messungen, die erst nach einigen Sekunden ausgeführt werden, weil sich dann die Gerätetemperatur an die Körpertemperatur der Hündin anpasst. Dieselbe Methode sollte auch während der nachfolgenden Messungen angewendet werden.

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  7. Ich erhalte zufällige, hohe Messwerte – warum?

    In der Regel wird dies durch ein zu weites Einführen der Sonde in die Scheide bewirkt (d.h. die gesamte Sonde wird bis zum Gehäuse des Gerätes in die Scheide eingeführt). Die Sonde geht dabei durch den Gebärmutterhals hindurch und bewirkt dabei in der Regel zufällige, sehr hohe Messwerte.

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  8. Alle Messungen zeigen sehr geringe Werte an (nicht mehr als 150 oder 200 usw.) – warum?

    Dies wird in der Regel durch ein zu flaches Einführen der Sonde in die Scheide bewirkt. Dadurch hat die Sonde keinen Kontakt mit dem Schleim, der das eigentliche Messobjekt ist. Auch die Anwesenheit von Salz im Harn kann die Messwerte bedeutend abmindern.

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  9. Warum treten Unterschiede zwischen Messungen am Morgen und am Abend auf?

    Es gibt keine „beste” Zeit zur Durchführung der Messungen. Wir haben jedoch festgestellt, dass die morgendlichen und die abendlichen Messungen bei einigen Hündinnen voneinander abweichen können.

    Daher empfehlen wir die Anlegung von Diagrammen für die morgendlichen und die abendlichen Messungen. Obwohl die morgendlichen und die abendlichen Messungen bei einigen Hündinnen voneinander abweichen können, ist das Profil der Änderungen doch das selbe. Die Gipfelwerte treten im selben Moment auf.

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  10. Wie oft sind die Messungen vorzunehmen?

    Am besten ist es, die Messungen täglich zu festen Tageszeiten vorzunehmen, wenn dies möglich ist. Wenn die Messwerte anfangen zu steigen, dann sollten (auch auf Grund der Einfachheit der gesamten Prozedur) täglich 2, 3 oder 4 Messungen vorgenommen werden, um genau den Höchstwert und – was daraus folgt – die beste Deckungszeit bestimmen zu können.

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  11. Kann ich die gesamte Prozedur selbst ausführen?

    Ja, auf die gleiche Art, wie im Falle der Deckung. Eine zweite Person ist allerdings sehr hilfreich, um die Hündin während der Messung festzuhalten, was das gesamte Verfahren erheblich vereinfachen sollte.

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  12. Wird meine Hündin Schmerzen verspüren?

    Nein, es sei denn, man stellt sich ungewöhnlich ungeschickt an und hält die gebotene Aufmerksamkeit und Vorsicht nicht ein. Die Abmaße der Sonde (Länge und Durchmesser) entsprechen in etwa den Abmaßen des Penis eines Hundes (selbst bei den kleinsten Rassen). Jede Hündin ist anders, einige akzeptieren die Sonde gleich bei der ersten Messung, einige scheinen überrascht, andere beunruhigt – ähnlich wie die Reaktion einer Hündin auf einen Rüden während der Deckungszeit.

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  13. Nach welchen Regeln funktioniert das Gerät – geht es hierbei um die Messung der Temperatur?

    Nein. Das Gerät misst den elektrischen Widerstand des Gebärmutterschleims in der Nähe des Gebärmutterhalses.

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